Sonntag, 22. Oktober 2017

1 Jahr mit Hund

Nun ist schon 1 Jahr ins Land gezogen, als wir Suzi aus dem Tierheim adoptiert haben. Inzwischen ist Suzi angekommen und genießt jede Sekunde mit uns. Sie hat im Garten eine schicke Hundehütte bekommen und da war sie letztes Jahr fast kaum raus zu bekommen. 



Sie liebt ihren Garten, ihre Hütte und die Freiheiten, die sie bekommt. Nur wenn der Rasenmäher raus geholt wird, dann rennt sie zur Haustür und huscht bei der ersten Gelegenheit ins Haus und schwupp unter den Schreibtisch. Genau so ängstlich verhält sie sich, wenn es klingelt. Andere Hunde machen Radau und bellen, wenn jemand klingelt, Suzi hingegen versteckt sich lieber. 


Kater Sammy hat sich nun auch an Suzi gewöhnt und die beiden können wunderbar gemeinsam in der Küche ihre Näpfe leeren. Ab und zu wird auch schon mal beim Anderen in den Napf geschaut. Das Fressen könnte ja besser sein, als das Eigene. Aber weder Suzi, noch Sammy sehen das verbissen - wichtig ist nur, dass die Näpfe gefüllt sind. 


Und wenn Sammy erst Hungerleider spielt und dann doch sein Futter stehen lässt, hat er eben Pech gehabt. Suzi lässt nichts stehen. 

Am liebsten jedoch ist die liebe Maus mit uns im Wald unterwegs. Wenn im Flur das Geschirr klimpert flippt sie geradezu aus und kann es kaum erwarten. Und dann gehts hinaus in die Natur und das ganz ohne Leine. Bereits vom 2. Tag an ist Suzi mit Männe ohne Leine gelaufen. Sobald sie gerufen wird, gehorcht sie und kommt. Hat sie anfänglich noch die Marotte gehabt vor kommenden Fahrzeugen die Straße zu überqueren, hat sie inzwischen gelernt sich neben uns zu setzen und zu warten bis das große, brummende Ungetüm vorrüber gefahren ist. 













Unsere Prinzessin hat unser Herz von der ersten Minute an erobert und wir haben es keine Minute bereut sie adoptiert zu haben. 




Dienstag, 29. November 2016

gebrannte Mandeln

Jetzt wurde ich schon so oft nach dem Rezept für die gebrannten Mandeln gefragt, dass ich beschlossen habe, es nun hier zu veröffentlichen.

Zutaten
200 gr. Mandeln - nehmt hier unbedingt die mit der braunen Schale, sonst hält der Zucker nicht!
100 gr. Zucker - ich mische je 50 gr. brauner Zucker und 50 gr. weißer Zucker, man kann aber auch nur eine Sorte nehmen.
1 Messerspitze Zimt
50 ml  Wasser



Ich nehme meistens die doppelte Menge in einer 28er Pfanne.





Ich nehme zur Herstellung eine Keramikpfanne und einen Holzspachtel, eine andere beschichtete Pfanne geht aber genau so gut. 

Herdplatte auf volle Heizleistung und los gehts. Den Zucker und das Wasser in die Pfanne geben und durch sanftes Rühren den Zucker auflösen. Sobald das Wasser anfängt zu kochen gebe ich die Mandeln in die Flüssigkeit und rühre nun so lange, bis ich merke, dass das Wasser fast verdunstet ist und der Zucker anfängt zu kristallisieren. Jetzt geht das Umrühren merklich schwerer und man darf dabei nicht aufhören, sonst brennt alles leicht an. Ihr werdet nun bemerken, wie sich der Zucker um die einzelnen Mandeln legt. Immer schön weiter rühren. Ich gehe immer vor und zurück mit dem Spachtel und wende dabei die Mandeln. Die Flüssigkeit ist nun ganz verschwunden und die Mandeln sind mit Zucker bedeckt. Nun rühre ich aber noch etwas weiter, bis der Zucker auf den Mandeln wieder bzu schmilzen beginnt. Das verleiht den Mandeln einen schönen Glanz und einen herrlich leckeren Karamellgeschmack. Aber aufgepasst, nicht zu lange rühren, sonst brennts leicht an.  Sind die Mandeln glänzend - alle bekommt man ohnehin nicht glänzend - die Masse auf ein mit Backpapier und etwas Öl bestrichenem Backblech verteilen. Sofort die Mandeln mit 2 Gabeln trennen. Achtung! Pfanne und Mandeln sind sehr heiß. 

Entweder noch einen Durchgang machen oder die Pfanne in Wasser einweichen. Der Zucker löst sich ganz von alleine im Wasser auf. 

Arbeitszeit ca. 10 min. pro Durchgang  Kalorien: werden nicht gezählt!

Gutes Gelingen und guten Appetit

Hier noch einmal die einzelnen Schritte im Bild:

Flüssigkeit und Zucker/Zimtmischung aufkochen

Mandeln hinzufügen

umrühren bis die Flüssigkeit verschwunden ist

der Zucker kristallisiert und die Mandeln sehen jetzt ziemlich 
stumpf aus. Nun noch etwas 
weiter rühren, bis der Zucker wieder zu schmilzen 
beginnt. Achtung, es kann leicht knallen in der Pfanne. 
Nicht erschrecken. 

               

Samstag, 20. August 2016

Auf den Hund gekommen

Schon lange war es unser Wunsch einen Hund im Haushalt zu haben, doch in einer 50 qm Wohnung im Dachgeschoß - 4. Etage ohne Aufzug, das widersprach unseren Vorstellungen. 

Aber nun, ein Jahr nach unserem Umzug, erfüllten wir uns unseren Traum. Also machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Tier. Wir wollten entweder einen Schäferhund/Schäferhund-Mix oder einen Golden Retreiver. 

Die Suche gestaltete sich dann doch schwieriger als wir dachten. Im Internet stöberte ich stundenlang auf diversen Homepages sämtlicher umliegender Tierheime. Unmengen an Hunden wurden da vorgestellt. Doch nichts, was uns so wirklich zusagte. Aber dennoch fuhren wir dort hin und wollten uns die Tiere mal live anschauen. Dabei wurden wir teilweise unmöglich behandelt. 

Wer glaubt, die Tierheime seien froh über jedes vermittelte Tier, der wird schnell eines besseren belehrt. In Tierheim Nr. 1 gefielen uns auf der Homepage 2 Hunde, die wollten wir gerne näher anschauen. Man frug uns nach unseren Wünschen und zeitgleich wurden wir von oben bis unten taxiert. Hund Nr. 1 sei für uns nix - viel zu stürmisch und ein echter Raufbold. Ok, akzeptiert. Hund Nr. 2 hat einen Interessenten, da kann ich erst 4 Tage später per Telefon erfahren, ob wir eine Chance hätten.

Dann hatte das Tierheim noch 4 Welpen, die uns auch super gefielen. Aber nein, dafür seien wir ja absolut nicht geeignet. Das seien Mixe und neben Schäferhund sei auch vermutlich Malinoi mit drin und die seien nur was für die Polizei oder den Zoll, aber nicht für uns. Verwundert schauten Männe und ich uns an, denn genau einer dieser Welpen lief angeleint auf dem Hof des Tierheims mit einer sehr jungen Familie mit Kleinkind herum. Diese Leute sind also geeignet?? Ich habe nur den Kopf geschüttelt. 
Wir sind unverrichteter Dinge wieder heim gefahren. 

Am nächsten Tag haben wir dann das nächste Tierheim besucht. Auch hier haben wir zuvor die Homepage inspiziert und auch wenn hier kein Hund so wirklich unser Gefallen fand, wollten wir uns vor Ort die Hunde anschauen. Doch so weit kamen wir gar nicht erst. Zur ausgewiesenen Öffnungszeit kamen wir dort an und aus dem Tierheim strömten zahlreiche Hunde, angeleint und einen Gassigeher hinter sich her ziehend. Wir wollten dann entgegen dem Hunde-Menschen-Strom rein ins Tierheim, wurden aber von einer Mitarbeiterin daran gehindert. "Moment, erst mal die Gassigänger alle raus - so und nun zu Ihnen was wünschen Sie" sprach sie uns dann an. Wir sagten unser Sprüchlein auf und bekamen dann gleich zur Antwort: "Haben Sie sich denn schon einen Hund auf der Homepage ausgesucht?" Wir verneinten dies. "Ja dann machen Sie das erst und kommen dann wieder" sprach sie und verschwand im Tierheim - nicht ohne uns vorher noch die Tür vor der Nase zu zumachen. Wir drehten uns um und gingen wortlos.

Durch diese Aktion entmutigt, einem Tier aus dem Tierschutz ein neues Zuhause geben zu können, überlegten wir uns, ob wir nun doch einen Welpen vom Züchter zu kaufen. Männe durchstöberte das Internet und wurde aber auch nicht so wirklich fündig.

Dann entdeckte ich durch Zufall eine Seite einer rumänischen Tierschutz-Organisation. Eine Hündin gefiel uns auf Anhieb und so schrieb ich die Kontaktadresse an. Nach 3 Tagen immer noch keine Reaktion. Na super.... ich war bedient. Auf Facebook schrieb ich die Dame dann auch noch einmal an und da reagierte sie dann und verwies mich an eine Kollegin. Ok, also schrieb ich die Mail noch einmal. Kurz drauf bekam ich auch Antwort. Wir einigten uns darauf, dass man mir eine Selbstauskunft zuschicken würde. Auf diese warte ich heute noch. Ergo - auch dieser Weg einen Hund zu adoptieren verlief im Sande.

Es vergingen einige Tage ohne das wir uns weiter auf die Suche gemacht haben. Das zuvor erlebte musste erst einmal sacken. Da schrieb mich eine liebe Freundin an, ihre Nachbarin arbeitet im Tierheim. Sie wollte sich gerne für uns stark machen und einen Kontakt herstellen. Gut, warum nicht, mehr als ein Nein kann es ja nicht werden. Und so fuhren wir noch am gleichen Tag zum Tierheim. Wir wurden sehr nett begrüßt und der Tierpfleger der Hunde wurde uns zur Seite gestellt. Er hörte sich an, was für ein Tier uns so vorschwebt und führte uns dann zielsicher zu einem Zwinger, in dem 3 Hunde saßen. 2 machten dann auch gleich mal so richtig Randale und der 3. Hund blieb völlig gelassen. Der Tierpfleger erklärte uns, das sei Suzi, eine 5 jährige Hündin, die ursprünglich aus Rumänien käme. Unserem Wunsch den Hund mal Gassi führen zu können wurde gerne entsprochen. Und so gingen wir gut 30 min mit Suzi spazieren. Dieser Hund ruht in sich. Je mehr vorbeigehende Hunde rum pöbelten, um so gelassener blieb die kleine Maus. Sie hatte prompt unsere Herzen erobert. Ja, genau diese Hündin möchten wir haben.



Zurück im Tierheim wurden noch einige Formalitäten erledigt und man erklärte uns, dass dann in den nächsten Tagen ein Kollege käme, um sich die Situation zu Hause anzuschauen. Dieser Prüfung sahen wir völlig gelassen entgegen. 100 qm EG-Wohnung mit knapp 800 qm Garten drum herum und der ist auch noch eingezäunt, sind wahrlich ein Hundeparadies.

Und so kam es - Samstags kam die Prüfung und schon an der Haustür wurde Männe mit den Worten begrüßt: "Sie wohnen hier, wo andere Urlaub machen." Nach einer halben Stunde verabschiedete sich der Herr wieder und ließ uns wissen, dass wir Suzi dann abholen können.

Am Dienstag war es dann so weit. Wir fuhren wieder zum Tierheim und nahmen nach der Erledigung der Formalitäten "unsere" Suzi in Empfang.

Nun ist bereits eine halbe Woche vorbei und Suzi ist angekommen. Männe ist der Chef und wehe er fährt mal ohne sie weg, dann kann ich noch so viel rufen, dann bleibt sie stur am Gartentor liegen und wartet, bis Herrchen wieder vorfährt. Und unser Kater Sammy hat noch nicht ganz begriffen, dass Suzi gar nichts von ihm wissen will. Aber ich bin sicher, mit Geduld bekommen wir auch das hin. Mit 2 m Abstand geht er schon an der Hündin vorbei ohne zu fauchen.




Dienstag, 12. April 2016

Schön für mich Box - Männer

Endlich gab es auch mal eine Box für Männer bei Rossmann auf Facebook zu gewinnen. Und Männe hat sein Glück versucht und eine ergattert. Hier ist sie nun und ich muss sagen, ich finde sie sehr gelungen. Es ist alles drin, was Mann so brauchen kann. Ok alles benutzt mein Mann nicht, aber das ist bei den Beautyboxen für uns Frauen ja auch nicht anders. 


Blick in die Box nach dem Öffnen


und hier seht ihr den gesamten Inhalt



Mittwoch, 9. Dezember 2015

Erwin der dicke Schneemann

Ihr wollt endlich Schnee, um einen Schneemann bauen zu können? Nicht nötig! Es geht auch ohne Schnee und ganz sicher ist, dieser Schneemann schmilzt nicht. Ich erkläre Euch hier, wie Ihr ganz leicht einen niedlichen Schneemann basteln könnt - ohne viel Aufwand:

Material:

1 weiße Socke (ich habe hier eine Socke der Größe 35-38)
2 kleine Knöpfe oder Wackelaugen  
1 Stecknadel mit farbigem Glaskopf
2-3 größere Knöpfe 
1 Stück Schleifenband oder ein Streifen Stoff für den Schal
Klebstoff (Heißpistole oder Uhu flüssig)
ca. 400 gr. Reis ( die Sorte bleibt Euch überlassen)

Anleitung:

1.Schritt


die weiße Socke flach vor sich hinlegen und an der markierten Linie 
durchschneiden


So sieht das jetzt dann aus
Aus der Fußspitze wird nun die Mütze des Schneemanns. 
Hierzu einfach den Rand nach außen krempeln - 2-3 Umdrehungen. 
Dann kann die Mütze erst einmal beiseite gelegt werden. 


Weiter gehts mit oberen Teil der Socke. Dieses Teil wird nun auf Links gezogen.


An der Schnittstelle binden wir den  Strumpfrest nun fest zusammen.
Es soll nachher ja kein Reis heraus fallen.


Nun den Strumpf wieder auf Rechts ziehen 


Und nun mit dem Reis befüllen.




Zwischendurch die Socke mal anheben aufstuppen, damit sich der Reis etwas verdichtet und 
der Schneemann stabil wird.
Knapp unterhalb des Bündchens höre ich mit dem Befüllen auf. Die Reismenge richtet sich natürlich auch nach der Strumpfgröße. Bei kleineren Strümpfen braucht man auch weniger Reis und der Schneemann wird natürlich auch kleiner. 
Nun einfach die Socke oben zubinden. 


Als nächsten Schritt bekommt der Schneemann einen Bauch und einen Kopf. Dazu wird mit Hilfe eines Fadens die Socke in 2 Teile abgebunden. 


Noch sieht die Socke nicht wie ein Schneemann aus, aber wenn wir ihm jetzt die Mütze aufsetzen, dann kann man schon erahnen, was daraus wird.


Doch was ist ein Schneemann ohne Augen. Also kleben wir nun die Augen und die restliche Deko an.



Ich habe die Mütze noch mit etwas Glitter ausgeschmückt. Man kann auch Glitzersteine ankleben oder ein Stück Federboa .... der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.


So, der Schal ist auch angezogen - jetzt fehlt nur noch die Nase. 
Schwupp, Stecknadel reingesteckt und fertig ist der Schneemann.


Hier noch ein andere Variante - je nach dem welches Material man verwendet bzw. zu Hause hat. 



Viel Spaß beim Basteln